Musikschule bei Sankt Anna

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Geschichte der Musikschule

Über die Musikschule

Am 14. Oktober 1989 war die Geburtsstunde der Musikschule bei St. Anna, die mit 43 Schülern/innen in den Gemeinderäumen der Kirche St. Anna ihren Unterrichtsbetrieb aufnahm. „Geburtshelfer“ waren viele Musiker und Musikliebhaber, besonders Frau Bracks-Fröschle (1. Leiterin der Musikschule), Herr Dekan Freudenberger a. D. und die Gemeinde St. Anna, welche die Räume zur Verfügung stellte sowie finanzielle Starthilfe gab. Zudem gründete sich der Verein zur Förderung der Musikschule bei St. Anna, welcher bis heute besteht, unter dem Vorsitz von Dr. Schmidt. Von Anfang an unterstützte außerdem die bayerische Landeskirche die junge Musikschule mit einem bedeutenden Zuschuss.

Das erste musikpädagogische Angebot setzte sich aus Klavier, Geige, Blockflöte, Orff-Spielkreis, Kinderchor und Kantorei zusammen. In der Anfangszeit lag ein großer Schwerpunkt auf der Chorarbeit (Kinder- und Jugendchöre), die durch zahlreiche  Choraufführungen, Musicals und Chorfreizeiten das Gemeindeleben bereicherten. Weiterhin war es ein großes Anliegen der Musikschule, den musikalischen Nachwuchs von klein auf zu fördern, weshalb das musikpädagogische Angebot im Elementarbereich um die Musikalische Früherziehung bereichert wurde. Da alle Kinder und Jugendliche der Zugang zur Musik ermöglicht werden sollte, sorgte Frau Sabine Siebels als letzte Musikschulleiterin im Jahr 1999 dafür, dass Musiktherapie und Instrumentalunterricht für behinderte Kinder ebenfalls fester Bestandteil der Musikschule wurden, da diese Kinder einen anderen Zugang zur Musik benötigen als den üblichen Musikunterricht.

Leider machte der Rotstift öffentlicher Finanzen auch vor der Musikschule bei St. Anna nicht halt, so dass im Jahre 2001 eine Neustrukturierung der Musikschule nötig wurde. Im Zuge dessen mussten Verwaltungsstellen wie die Musikschulleitung und die Unterstützung durch eine Sachbearbeitung gestrichen werden. Zudem konnten aufgrund unsicherer Finanzen keine Anstellungsverhältnisse mehr weitergeführt werden. Heute regelt daher der Verein zur Förderung der Musikschule bei St. Anna
die Musikschularbeit und die Zusammenarbeit der einzelnen freiberuflichen Lehrkräfte.

Neben der musikpädagogischen und -therapeutischen Förderung von vorwiegend Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, stellte damals wie heute die enge Anbindung der Musikschularbeit an das Gemeindeleben von St. Anna ein wesentliches Profil der Musikschule dar. Sie ist daher nicht nur räumlich der Kirche St. Anna sehr nahe, sondern baut durch Konzerte in der Gemeinde und musikalische Gestaltung von Gottesdiensten eine musikalische Brücke zwischen Kindern und kirchlichem Leben, steht jedoch als konfessionslose Einrichtung allen Interessierten offen.

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